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Day 40 – Halbes Koma, Tate und lecker Essen
so nachdem ich dann doch um 6 ins “bett” gefunden hatte, bin ich dann um 9 von einem unsanften kitchens closed for cleaning, please get out geweckt worden, war geil, denn wirklich fit war ich nicht, aber hatte nicht wirklich ne wahl, also aufgestanden und richtung bar gelatscht, wos essen gab, da dann erstmal von meinem free food gebrauch gemacht, waren pancakes und die standardcornflakes, dann in der bar noch ne runde auf der couch gepennt, bis ich da um halb 11 rausgeschmissen wurde, dann in die reception gewandert und mich ne runde mit katie unterhalten, arbeitet hier, ne runde irgendwas gelesen und imr dann von ihr bettzeug geben lassen und mein zimmer wieder bezogen, dann da ne runde auf meinem laptop gehämmert und wollte eigentlich meine fotos auf den rechner und dann ins netz packen, aber beim versuch meine kamera anzuschließen, musste ich feststellen, dass das kabel, das ich mir extra holen musste, als ich in berlin war, weil ich es von vornerein vergessen hatte, ein falsches war, was jetzt zur folge hat, dass ich die fotos erst in berlin reinstellen kann, ein wenig genervt irgendwann pläne für den tag gemacht und mich an einen ratschlag von heinrich erinnert, der da war ins tate modern zu gehen, gesagt getan, da dann ne halte ewigkeit rumgewandert und mich selber damit überrascht, dass ich das meiste deutlich interessanter fand, als ich es selber für möglich gehalten hatte, bei der gelegenheit mal wieder festgestellt, dass ich klee mag, da hing ein bild, ich weiß nicht mehr von wem, aber es stand in der bechreibung er war inspiriert von klee, was ich direkt schon dachte und es gefiel mit deutlich! dann auf dem weg zurück noch am globe theatre vorbei an der themse lang um noch ein paar fotos zu machen und dann mir eine zwar teuere aber sehr geile pizza vom lieferanten zu können, wo man auch take away kaufen kann, der ist ne minute vom hostel entfernt. dann damit in die küche und die verspeist, dann angefangen ne menge im inet zu machen und diesen und die zwei artikel davor zu schreiben, was irgendwie deutlich länger dauerte als ich dachte, was aber auch daran gelegen haben könnte, dass ich nebenbei A.I. gekuckt habe. so jetzt werde ich noch eine runde chatten, mich drüber aufregen, dass der osteuropäer neben mir auf der couch stinkt und die spanierein eine extrem anstrengende lache hat und dann in mein bettchen wandern, ich wünsche eine gute nacht und bis demnächst!
Day 39 – All sights in 3 hours oder 120 photos in 3 hours oder auch eine Nacht in der Küche
ja nachdem ich es dann ja gestern doch schon um vier ins bett geschafft hatte fingen meine lieben zimmermitbewohner um 8 an radau zu machen, an einem samstag morgen… aber naja, man kann nicht alles haben, dann noch bis ca 12 so mehr oder weniger geschlafen, weil alle paar minuten irgendwas lautes war. genervt dann aufgestanden und meinen tag geplant, runter zur reception um mal zu schaun, ob was an post da ist, da gefragt worden, was ich denn die nacht so mache, ich mich erstmal gewundert, wie die dazu kommen mich sowas schräges zu fragen, meinte dann halt, dass ich von 6 bis 1 arbeiten werde und vermutlich nicht vor 2 wieder zu hause auftreten werde, daraufhin meinten die zu mir, dass sie für die nacht überbucht sind und ob ich nicht in der küche auf der couch schlafen wollte, ich eine weile drüber nachgedacht und mal gefragt, was ich denn dafür kriege, als dann die antwort essen und trinken bis ich abreise kam, war mein denkprozess relativ schnell beendet und hab zugestimmt, also schnell sachen zusammengepackt, in den luggageraum gebracht und dann gings los, mal kurz einen auf touri gemacht, mich mit meiner kamera auf mein rad geschwungen und hab in 3 stunden alle sehenswürdigkeiten in london mitgenommen angefangen bei meinem hostel, dann zur arbeit um da auch mal ein photo von zu machen, dann richtung norden wesminster trafalgar square, leicester square, covent garden, st pauls, tower bridge, tower, camden, und zurück, dann auch schon recht schnell weitergemusst, weil halt arbeit, war ganz lustig, leider hatte stefan keine schicht, dafür mit kazuha viel schrott gelabert, ist zwar nicht so leicht, da entweder er nicht kapiert worums geht oder ich ihn nicht verstehe, aber war trotzdem spaß, war auch erstaunlich wenig los, was hieß, dass es recht gemütlich war, dann erstmal mit roy ne gute menge gläse kaputt gemacht und mir bei einem mal fast den ringfinder der linken hand mit ner scherbe amputiert, ich würd mal sagen der schnitt hat gute 4 mm und hat mindestens 20 minuten geblutet wie nichts gutes und auch scheiße wehgetan, aber viel wahl hatte ich ja nicht, also erstmal das ding mit papier zugehalten und dann als es irgendwann weniger blutete mit nem pflaster verpackt. dann weiter als wär nix, war sogar ziemlich spaßig, irgendwann im laufe der zeit mal diana mitgeteilt, dass das mein letzter tag war, hat das total entspannt aufgenommen und mir nur zum meinem studienplatz gratuliert, dann am ende des abends noch ordentlich trinkgeld abgegriffen, sodass mein stundenlohn gestern knapp 8 pfund betragen hat, die kellnerinnen waren gestern alle richtig gut, was trinkgeld angeht, dann nach hause und dann begann eigentlich auch der richtig kranke teil des abends, ich kam hier an, es stand das halbe hostel auf dr straße, weil der pub ja um zwei zu machen muss und es waren ausnahmlos alle besoffen, hab dann mit denen erstmal noch ne halbe ewigkeit auf der straße rumgestanden und dachte dann gegen halb 4, ich könnt es mir ja mal langsam in der küche gemütlich machen gehen, gesagt getan, hat aber nicht lange funktioniert, denn dann kamen swiss chris, die argentinier an, die auch schon alle ehr gut getankt hatte und haben bis ca 6 radau gemacht, aber als wäre das nicht schlimm genug, saß hinter mir, zum glück hinter mir, auf der anderen couch die amerikanerin, die anscheinend etwas zu viel drin hatte, hatte auch kein bett und wollte da auch pennen, irgendwann dachte ich dann, ich hör nicht richtig, da war sie dann grade dabei die couch hinter mir vollzureihern… aber cctv sei dank, es dauerte nicht lange, da kam nate (einer vom hostel) hoch und machte das ganze dann sauber, er hatte sichtlich keinen spaß dran und war krass angepisst, aber er konnte sie nicht mal mehr anmachen, denn sie war mittlerweile total weg. irgendwie alles sehr strange, ich hab mich dann mit nachts emails über mein handy schicken beschäftigt, bis ich ab 6 gepennt hab. to be continued on sunday.
Day 38 – Lästern, “alte” Freunde treffen und feiern bis zum Umfallen
ja ist ja mittlerweile auch schon ein wenig her der freitag, aber man kommt ja zu nichts als hart arbeitender mensch
auf der arbeit dann irgendann mitbekommen, dass man mit fast dem gesamten deutschen team über meine zwei lieben mitarbeiter lästern kann, die mir so erheblich auf die nerven gegangen waren mit ihrer grenzenlosen inkompetenz. saß neben hatice oder irgendwie sowas, türkische namen sind leider nicht mein specialgebiet, jedenfalls kann man mit der wunderbar ziemlich viel schrott quatschen und sich über die samples lustig machen oder auch über mitarbeiter, die bescheuerte kommentare reinschreiben, das irgendwann ein wenig sehr ausführlich getan, dass irgendwann mein supervisor rüberkam und meinte, sei ja nett, wenn wir spaß haben am arbeitsplatz und wir könnten ja auch quatschen, wenn unsere callrate gleichbleibt, aber wir sollten das doch bitte leiser tun und nicht ganz so viel lachen, weil sie sonst ärger von ihrem chef bekäme. daraufhin dann dazu übergegangen zettel zu schreiben, ich kam mir nen bißchen vor wie in der schule, in der mittagspause dann so einiges rausgefunden, zum einen mein supervisor josephine kommt auch aus berlin, dann die ich-erzähl-dir-meine-lebensgeschichte-tusse ist bereits der einen als völlig inkompetent und total neben der spur bekannt, sinnvollerweise der, die ich auch schon mal als total durch den wind beschrieben hatte, weil sie diese 4 cm fingernägel mit den amiflaggen drauf hatte. die hat mit der schon mal bei ner anderen firma zusammengearbeitet. die mit den amiflaggen scheint gar nicht mal so krass neben der spur zu sein. naja jedenfalls alles ganz spannend, dann einfach mal fast ne stude nichts tun bezahlt bekommen, weil ich auf ein neues projekt gebrieft werden sollte, aber der typ für das briefing nicht am start war, auch sehr angenehm, dieses neue projekt bestand daraus wieder irgendwelche IT leute anzurufen, aber diesmal freundlicherweise mit samples in denen immer ein direkter kontakt stand, was die ganze, ich muss erstmal an ner sekretärin vorbei scheiße auslässt. ziemlich schnell auch nen interview gehabt und direkt nen supertollen report dafür bekommen, ich habs einfach drauf, ich bin der geborene callcenter idiot
direkt im anschluss daran mal nach nem arbeitszeugnis gefragt, mal schaun ob das auch so ein lobgesang wird, dann im anschluss an die arbeit zu rasa und kamila ins tourismus büro von litauen irgendwo in der nähe der bakerstreet gefahren und mich mit denen getroffen, weil die auch abhauen und wir dachten, da muss man sich vorher noch mal sehen. das sind die beiden, die ich beim streetpromoting kennengelernt hatte, mit denen dann eine runde da in nem park abgehangen und dann musste ich auch schon weiter, denn ich wollte ja abends mit den koko club gehen, mit der truppe aus dem stasivz, zu hause angekommen erstmal nen zettel an der gefunden, dass ich zur rezeption kommen soll, weil ich den raum wechsle, ich hatte gedacht, das wär morgen, aber was solls, also raum gewechselt, ab jetzt bin ich in nem 10 bett zimmer. dann auch nur schnell was gegessen und los zu den leuten, waren aber diesmal eigentlich nur andere von denen und eine, die beim letzten mal dabei war, aber da auch wie ich das erste mal mit war, der club war auf jeden fall sehr geil, war mornington crescent, nannte sich koko, war immer abwechselnd live musik und DJ und die musik war wieder sehr geil, irgendwie musiktechnisch bin ich hier definitiv in der richtigen stadt, die truppe war irgendwie nicht so der wahnsinn, die waren nicht so wirklich aufgeschlossen neuen leuten gegenüber, aber naja, was solls, hab ich halt mit der vom letzten mal abgehangen. dann irgendwann gegen vier wieder zu hause eingetrudelt und erstmal direkt ins bett gefallen.
Day 37 – How am I supposed to work when there’s so much incompetence around me?!?
ja, interessanter tag heute, hab mich mittlerweile wieder beruhigt in bin wieder in der lage einen halbwegs objektiven artikel zu schreiben, also arbeit heute, relativ fit, obwohl ich meine ride auslassen musste, weil wasser von oben, was dann bus hieß, aber naja, also dann gearbeitet und die ganze zeit drüber aufgeregt, dass ich nur scheiß samples, immer noch die dinge, wo die telefonnummer drinsteht und was schon passiert ist, also wer da schon mal angerufen hat und was die gegenseite gesagt hat, aber irgendwie nur scheiße drin, mit der zeit rausbekommen, wer die beiden anderen interviewer sind, die auf dem projekt arbeiten, ich hätte es mir auch denken können, einmal miss ich erzähl dir meine lebensgeschichte, scheißegal, ob sie dich interessiert und die andere, ich tu so als hätt ich abi, bin aber trotzdem stroh doof, die beiden, von denen ich schon mal erzählt hatte… die waren beide zu blöd die korrekten abkürzungen zu benutzen, was hieß, ich muss jedesmal nachfragen, was schon so ein enig nervt, zu blöd einen kalender zu verwenden waren sie leider auch, was mir dann mit der zeit doch deutlich auf die nerven ging, denn es ist uncool irgendwo anzurufen, wenn die sekretärin ne sekunde vorher grade abgelehnt hat studien durchzustellen. irgendwann dann dazu übergegangen alle samples, die scheiße sind und das waren wirklich einige, nicht zu bearbeiten und denen mit nem kommentar, wie man es richtig macht zurückzuschicken, so wie es die eine auf dem projekt, auf dem ich vorher gearbeitet hatte gemacht hat. bei der hatte es auch meistens sinn, das waren vllt 2 aus 100 samples und da hatte ich echt was falsch gemacht. dann gegen kurz vor ende, dachte ich dann ich seh nicht richtig, als ein so ein sample zurückkam mit der info, what do u what, we understand it, sollte heißen, den beiden pappnasen, die haben sich natürlich auch schon gefunden, weil dumm und dumm usw… reicht die info die drin ist und obs andere verstehen ist ihnen egal, darauf hin bin ich dann zu meiner supervisorin und meinte, so kann ich nicht arbeiten, die machen mir das leben schwer, ich würde gerne, wenn ich schon so einen schwachsinn als job mache, wenigstens effektiv arbeiten, meinte sie, ich hab vermutlich recht und hat für morgen erstmal ein staffmeeting dieses projekts einberufen, ich bin mal gespannt, die beiden hassen mich jedenfalls jetzt schon, womit ich aber eher weniger ein problem habe, im gegenteil, ich finde es mittelmäßig amüsant
dann von der arbeit nach house, musste ja dummerweise den bus nehmen, weil das rad zu hause stand, die sonne schien natürlich mittlweile… dann zu hause erstmal gemütlich mein rad mein rad genommen und richtung liverpool street gefahren, um da nach ein kleinen laden zu suchen, zu dem mich heinrich geschickt hatte, weil er die email adresse des besitzers haben wollte, weil er da vor zwei jahren gearbeitet hat, den laden aber nicht gefunden, ich behaupte, es gibt ihn nicht mehr… auf dem rückweg erstmal in drei unterschiedlichen läden einkaufen gewsen, um milch, pizza und anderes essbares einzukaufen und dann ab in die küche, da dann nett ne pizza gefuttert und irgendwann angefangen poker zu spielen mit ein paar franzosen, problem war, jean christophe war der einzige, der englisch auch sprechen konnte, was dazu geführt hat, dass die alle französisch gesprochen haben und echt relativ wenig kapiert habe… aber naja, mein französisch wird hier auch nich besser werde. poker war trotzdem lustig, bin zweiter geworden. so und jetzt ist es schon wieder viel zu spät und ich werde ins bett gehen! gute nacht und hauter rein, bis bald!
Day 36 – Täglich grüßt das Murmeltier und Barclays mal unkompliziert
also heute zur doch gewltigen abwechslung mal wieder arbeiten gegangen und insgeheim gegen 2 gehofft, jetzt könnten doch eigentlich wieder die telefone ausfallen und pünktlich mit beginn der amischicht wurden sich auch langsamer, aber alles blieb stabil, die technik schien den server stabilisiert zu haben, indem sie jetzt dem onlinesystem weniger resourcen gegeben haben, denn dies wurde nun gewaltig langsam, aber blieb auch am laufen, also schon kurz davor gewesen mich mit der tatsache abzufinden, dass ich wohl für mein geld arbeiten muss, aber wie so oft, lag ich falsch, denn auf einmal stürmte die technik in den raum und meinte zu allen supervisorn, sie sollen die interviewer anhalten, sich in 5 minuten auszuloggen, da der server genau noch 10 minuten schafft und dann wieder weg ist, also nach 5 minuten ausgeloggt und gewartet, dann kam irgendwann die anweisung, wir sollten bitte alle die britische zeitansage anrufen, dait die testen können, ob der server das aushält, hat er natürlich nicht, also server neustart, meine pause rückte mittlerweile näher, also in meine pause, als ich zurückkam hieß es, ging grade, aber ist das wiederzusammengebrochen, also die gelegenheit genutzt und mal ne halbe stunde ein nickerchen auf dem tisch abgehalten um dann mit der info geweckt zu werden, wir können nach hause gehen, weil nichts geht, ca 30 sekunden später meinte der techik futzi dann, alle an die arbeit, geht wieder, das euroteam sollte aber trotzdem gehen, damit wenigstens das amiteam weitermachen kann, die noch deutlich länger mussten und man nicht wieder einen crash riskiert, also nach hause und die zeit dazu genutzt direkt mal zu barclays zu fahren und die zu fragen, wie ich das mit meiner knete am besten mache, war erstaunlich unkompliziert, konnte meine adresse in meine deutsche ändern, mein kostenpflichtiges konto in ein kostenloses ändern lassen und kann mein geld in deutschland bei der deutschen bank sogar kostenlos abheben. eigentlich alles ganz praktisch so, ich habe jetzt nen konto in gb, was mich nichts kostet, aber immer da ist, hat was, kann man bestimmt noch mal gebrauchen. jetzt sitz ich mal wieder in der küche und bin gespannt, was die da gerade kochen, denn es ist pastanight und ich kriege auch was, riechen tuts schon mal sehr gut! damit verabschiede ich mich für heute, bis morgen!
Day 35 – DoS Attacke für Anfänger oder auch spontan mal unterwegs
ja, mal wieder einen tag im verzug, aber so ist das, wenn sich die abendplanung von auf der couchsitzen plötzlich in doch was ganz anderes ändert, aber fangen wir von vorne an. erstmal arbeiten, war selten spannend wie immer, aber dann! es kam! pünktlich zu beginn der amerika schicht das bekannte spielchen, die telefone wurden mehr und mehr unresponsive und man konnte sehen, wie das system anfing zu wanken, dauerte auch nicht lange und es hieß, bitte ausloggen, die monitorfunktion der supervisor geht nicht mehr, wir müssen eben den telefonserver neustarten, dauerte dann mal eben eine viertel stunde und da die technik mannschaft da ja selten schlau ist, hieß es dann in den gesamten raum, bitte einloggen und weitermachen, der erfolg davon lässt sich erahnen, es versuchen knapp 60 leute exakt zeitgleich sich auf einem doch deutlich untermotorisierten server einzuloggen, das ging grad noch gut, dauerte zwar ewig, aber ging, was dann aber definitiv nicht mehr ging war der gleichzeitige versuch zu telefonieren, das wird da auch über das internet und einen server geregelt und den zwang es dann doch in die knie bei 60 leuten, sehr amüsant, weil die technikabteilung voll am rumwuseln war und das management total am rumstressen, weil jede minute, die ich nicht arbeite, aber bezahlt werde verlust bedeutet, also ne telefonserver neugestartet, das dauert alleine 20 minuten, dann dachten sich die techheinis sind sie ganz schlau, sagen diesmal nur der amerikaschicht, dass sie wieder anfangen soll, was sie aber nicht bedacht hatten war, dass die euroschicht grade aus der pause zurückkam und sich nichts ahnen auch eingeloggt hat und angefangen hat zu telefonieren mit dem ergebnis, dass wir den server ein zweites mal in die knie gezwungen haben, einfach herrlich, ich war am lachen und die technik und das management kurz vom ausrasten, aber ziemlich machtlos, denn wie schnell das ding wieder startet ist irgendwie nicht so ganz zu beeinflussen, als das teil dann am starten war und es später und später wurde hieß es dann nach einer weile, das euroteam soll nach hause gehen, lohnt sich nicht mehr noch weiterzumachen, gesagt getan und einfach mal knapp 2 bezahlte stunden rumsitzen mitgenommen, ich hab mich kringelig gelacht innerlich. was also lernen wir daraus? für eine simple dos attacke (Denial of Service) nehme man: einen untermotorisierten server, ein unfähiges technik team, 60 interviewer und die idee alle zum gleichen zeitpunkt anfangen zu lassen
soviel zur arbeit, der weitere tag dachte ich dann würde aus gemütlich im hostel gammeln, essen und ins bett gehen bestehen, aber man kann sich täuschen, ich sitz also im hostel gemütlich am gammeln, hatte gerade gegessen und war eigentlich kurz davor diesen artikel zu schreiben, da klingelt mein telefon, ich geh ran und peile erstmal überhaupt nicht wer da dran ist, irgendwann hatte ich dann kapiert, dass das stefan aus dem bavarian beer house ist, der anfragte, ob man nicht ein bier trinken gehen wollte, ich natürlich nicht nein gesagt und mich eine halbe stunde später mit ihm monument station getroffen und da in der nähe in einen sehr britisch aussehenden pub gegangen, war von vornerein sehr spaßig, aber wurde noch spaßiger als er meinte, ich soll schon mal ein bier für ihn bestellen, ich also an die bar und da zum barkeeper, einem schotten mit sehr geilem akkzent gemeint, ich hätte gerne zwei beer, aber ich weiß nicht, welche, darauf hin, der kein problem, warten wir auf deien kumpel und machen mal ne runde bierverkostung, also als stefan da war, von jedem bier einen kleinen schluck getestet und dann schließlich für irgendein londoner bier entschieden, dessen namen ich mir natürlich nicht gemerkt habe schlau wie ich bin, aber war glaub ich das teuerste, was es gab, aber war lecker, dann eine runde rumgesessen und mit gequatscht und dann relativ schnell auch wieder nach hause, weil ja arbeit am nächsten rag ruft, irgendwann dann gegen 12 mein bett gefunden, bis gleich!
Day 34 – Finally Barclays got it!
jaja udn schon wars montag, das erste mal nicht mit dem rad zur arbeit, weil doch heftiger nieselregen, also auf zum bus, den erstmal nicht gefunden, weil der umgeleitet wurde und stattdessen fast den gesamten weg gelaufen, was solls, dann gegen 5 nach 8 da aufgeschlagen, keiner was gesagt, aber die 5 minuten krieg ich halt auch nicht bezahlt, auch egal, ich werd jetzt nur noch spaß haben, die paar tage, die ich noch hier bin. dann sinnlos gearbeitet, relativ erfolgreich sogar und dann war das auch schon wieder zu ende, nach hause und da lag dann endlich der langersehnte brief! der pin zu meiner bankkarte und ich war endlich in der lage meinen kontostand abzufragen, online zu banken und geld abzuheben, dass dann auch direkt mal getan, auf dem weg noch meine oystercard aufgeladen und mir einen free shake bei tesco abgeholt, wofür ich mir vorher per post einen gutschein hatte schicken lassen, irgendso eine sinnlose promo aktion, aber ganz nett, denn der shake war lecker, dann noch ne pizza im kiosk geholt und ab nach hause, da die pizza gemacht und mich erstmal krass aufgeregt, dass man mir mein bierlager ausgeräumt hat, einfach mal knapp 5 pfund in den himmel geschossen, gar nicht komisch! dann hier die ganze zeit gehockt, meinen stuff vor mich hingemacht und nu geh ich ins bett, ich wünsche allen eine gute nacht und bis bald!
achja noch eine hasstirade auf Barclays! Ich werde ca 200 Pfund nicht nach Deutschland kriege, weil mein Arbeitgeber die überweist, wenn ich schon wieder in De bin, man kann aber nicht etwa im Online System Auslandsüberweisungen machen, sondern muss dafür in die Filiale gehen, wird schwer, wenn ich nicht mehr da bin… Noch dazu verlangen die Schweine für die Überweisung 20 Pfund gebühren und wenn man ihnen den iban und swift code nicht verrät, dann noch mal 7 fürs rausfinden davon! abzocke deluxe! falls jemand ideen hat, bitte melden!
Day 33 – “Sonn”tag
Ja sonntag, war irgendwie nicht gewillt zum frühstück zu gehen, den tag sehr ruhig angehen lassen, eigentlich auch nicht viel gemacht, außer ein wenig internet, dann irgendwann gegen abend in die küche gewandert und da mit ein paar leuten gechillt, sehr lustiges volk schon hier, nichts weiter spannedes passiert außer ein paar australier auf xtc gesehen. ja dann irgendwann deutlich zu spät ins bett, weil ich noch mit den leuten in der küche eine halbe ewigkeit abgehangen hab. gut nacht zum ersten!
Day 32 – Gammeln und Feiern!
Joah zu Samstag gibt es erstmal gar nicht so viel zu sagen, erstaunlicherweise zum Frühstück gegangen, dann irgendwie den ganzen tag gegammelt und überhaupt nicht von der stelle gekommen, dann mal eben weitere 160 pfund ans hostel abgedrückt, ne runde zur bank gedreht und was zu essen gekauft, dann pizza gemacht und los gings auf die piste, hatte ich mich mit ein paar leuten aus dem studivz, die da eine gruppe foreigners in london haben verabredet, das ist so eine truppe, die sich regelmäßig trifft und irgendwas zusammen macht und wo jeder, der will mitmachen kann, also die an der liverpool street getroffen und mit denen richtung bricklane gelaufen, weil wir ins 93 Feet East wollten, diesen Plan, dann aber irgendwie recht schnell aufgegeben, nachdem wir da einen ziemlich guten spontan Act auf der Straße hatten, waren ein paar leute, die mal eben nen verstärker aufgebaut, gitarre trommel, mikro und los gings, sehr geil eigentlich, dann haben sich von denen irgendwie schon relativ viele verabschiedet und ich bin mit noch zwei typen und einem mädel in einen sehr geilen, sehr britischen club in shoreditch gegangen, in dem musik gespielt wurde, dass ich dachte, ich hätte den himmel erreicht! die ganze zeit musik ala the faint und digitalism, ein absoluter traum! dann von da irgendwann ziemlich spät, ziemlich müde nach hause gefahren und irgendwann gegen vier ins bett gefallen, sehr geil, muss ich sagen!
