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Ein Tag in Erlangen

Einen wunderschoenen guten Abend wuensche ich!

Da ich mehr oder weniger spontan einen Tag nach Erlangen gefahren bin, habe ich jetzt hier die Zeit und Ruhe einen kleinen geistigen Erguss zu meiner Situation und Lage abzugeben.

Was soll ich sagen? Es war entgegen meiner Ankuendigung doch etwas tote Hose hier im Blog. Was waren die Gruende? Ich werde versuchen, es ein wenig aufzuarbeiten, so macht man das ja heute in der Politik und da ich ja Politik studiere, fange ich mit sowas lieber frueher als spaeter an.

Die Gruende in Kurzform: Keine Themen, Ueberforderung, Zeitmangel, Lustlosigkeit, falsche Uhrzeit und Stimmung und weitere.

Im Detail bedeutet das, ich war am Anfang meines Studiums schlicht nicht in der Lage hier meine geistigen Erguesse abzugeben, da ich doch ganz gut damit beschaeftigt war, mich ueberhaupt erstmal zurechtzufinden im Unileben. Denn es ist doch noch mal ein ganz anderes Level als der Spass, den ich da an der FHW gemacht hab. Die FHW war bzw ist (heute als HWR), wie ich mittlerweile deutlich besser weiss, eine Fachhochschule. Ich studiere jetzt an einer “echten” Universitaet. Ein gewaltiger Unterschied, der mir Anfangs nicht bewusst war. An der FHW hatte ich meinen festen Stundenplan und eigentlich nicht viel zu entscheiden, wie in der Schule halt. Alles, was man wissen musste, wurde einem gesagt und fertig war. An der Uni laeuft das doch etwas anders. Hier muss man sich selber kuemmern, dass der Stundenplan stimmt und man nicht wie Hermionie in mehreren Vorlesungen oder Uebungen oder was es da noch so schoenes gibt,  gleichzeitig sein muss. Hier muss man auch selber die passenden Veranstaltungen finden, wie mir grade zum Ende des ersten Semester sehr deutlich gezeigt wurde. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich meine Abneigung zum Windhundverfahren kennengelernt. Das dann also der Grund der Ueberforderung.

Nachdem ich mich dann ein wenig eingefunden hatte hier, haette ich eigentlich schreiben koennen/muessen/sollen, aber irgendwie kam dann die akute Lustlosigkeit ins Spiel, die sich dann in der Regel mit falscher Uhrzeit und Stimmung gepaart hat. Auch war all das, was ich eigentlich mal gedachte, zu berichten, mittlerweile in viel zu weiter Ferne gerueckt, so dass ich nicht mehr als ein paar Zeilen haette schreiben koennen, was dem jeweiligen Thema nicht gerecht geworden waere. Ich habe mehrere angefange Artikel hier in der Datenbank rumschwirren, aber leider ist keiner fertig geworden und hat es bis zur Veroeffentlichung geschafft.

Im Verlauf, als ich dann wieder Lust bekam, doch noch einen Artikel zu schreiben, kam ein weiteres Problem: Zeitmangel. Dieser stellte sich teilweise doch als akuter raus, als ich vermutet hatte. Es ging langsam aber sicher auf die Klausuren zu. Zu den Klausuren muss ich sagen, habe ich leider eine ganz schlechte Kombination an Faechern gewaehlt, auch wenn mir mein Studium sonst definitiv zusagt. Meine Klausuren lagen alle in einer Woche und es waren sieben an der Zahl. Da war dann auch so ziemlich jede Moeglichkeit des Schreibens dahingeflossen.

Jetzt, wo ich Semesterferien habe, habe ich die Zeit gefunden, mich einmal hinzusetzen und einen kleinen Beitrag zu formulieren, aber auch das hat nur geklappt, weil ich fuer einen Tag aus Berlin nach Erlangen geflohen bin, um ein paar Sachen abzuholen, Menschen hier zu treffen und mich dann ab Freitag in Berlin intensivst auf meine Nachklausuren vorzubereiten.

Ich werde versuchen, in naechster Zeit vielleicht einmal oefter einen Ton von mir zu geben, werder aber nichts versprechen, denn ich kenne mich :)

Damit also genug. Ich wuensche weiterhin einen schoenen Abend, Party hard und rock on!

Update: Einen Dank noch an Heinrich, der mich durch seine neuen Beitraege dazu angeregt hat, wieder was zu schreiben.

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