Day 38 – Lästern, “alte” Freunde treffen und feiern bis zum Umfallen
ja ist ja mittlerweile auch schon ein wenig her der freitag, aber man kommt ja zu nichts als hart arbeitender mensch
auf der arbeit dann irgendann mitbekommen, dass man mit fast dem gesamten deutschen team über meine zwei lieben mitarbeiter lästern kann, die mir so erheblich auf die nerven gegangen waren mit ihrer grenzenlosen inkompetenz. saß neben hatice oder irgendwie sowas, türkische namen sind leider nicht mein specialgebiet, jedenfalls kann man mit der wunderbar ziemlich viel schrott quatschen und sich über die samples lustig machen oder auch über mitarbeiter, die bescheuerte kommentare reinschreiben, das irgendwann ein wenig sehr ausführlich getan, dass irgendwann mein supervisor rüberkam und meinte, sei ja nett, wenn wir spaß haben am arbeitsplatz und wir könnten ja auch quatschen, wenn unsere callrate gleichbleibt, aber wir sollten das doch bitte leiser tun und nicht ganz so viel lachen, weil sie sonst ärger von ihrem chef bekäme. daraufhin dann dazu übergegangen zettel zu schreiben, ich kam mir nen bißchen vor wie in der schule, in der mittagspause dann so einiges rausgefunden, zum einen mein supervisor josephine kommt auch aus berlin, dann die ich-erzähl-dir-meine-lebensgeschichte-tusse ist bereits der einen als völlig inkompetent und total neben der spur bekannt, sinnvollerweise der, die ich auch schon mal als total durch den wind beschrieben hatte, weil sie diese 4 cm fingernägel mit den amiflaggen drauf hatte. die hat mit der schon mal bei ner anderen firma zusammengearbeitet. die mit den amiflaggen scheint gar nicht mal so krass neben der spur zu sein. naja jedenfalls alles ganz spannend, dann einfach mal fast ne stude nichts tun bezahlt bekommen, weil ich auf ein neues projekt gebrieft werden sollte, aber der typ für das briefing nicht am start war, auch sehr angenehm, dieses neue projekt bestand daraus wieder irgendwelche IT leute anzurufen, aber diesmal freundlicherweise mit samples in denen immer ein direkter kontakt stand, was die ganze, ich muss erstmal an ner sekretärin vorbei scheiße auslässt. ziemlich schnell auch nen interview gehabt und direkt nen supertollen report dafür bekommen, ich habs einfach drauf, ich bin der geborene callcenter idiot
direkt im anschluss daran mal nach nem arbeitszeugnis gefragt, mal schaun ob das auch so ein lobgesang wird, dann im anschluss an die arbeit zu rasa und kamila ins tourismus büro von litauen irgendwo in der nähe der bakerstreet gefahren und mich mit denen getroffen, weil die auch abhauen und wir dachten, da muss man sich vorher noch mal sehen. das sind die beiden, die ich beim streetpromoting kennengelernt hatte, mit denen dann eine runde da in nem park abgehangen und dann musste ich auch schon weiter, denn ich wollte ja abends mit den koko club gehen, mit der truppe aus dem stasivz, zu hause angekommen erstmal nen zettel an der gefunden, dass ich zur rezeption kommen soll, weil ich den raum wechsle, ich hatte gedacht, das wär morgen, aber was solls, also raum gewechselt, ab jetzt bin ich in nem 10 bett zimmer. dann auch nur schnell was gegessen und los zu den leuten, waren aber diesmal eigentlich nur andere von denen und eine, die beim letzten mal dabei war, aber da auch wie ich das erste mal mit war, der club war auf jeden fall sehr geil, war mornington crescent, nannte sich koko, war immer abwechselnd live musik und DJ und die musik war wieder sehr geil, irgendwie musiktechnisch bin ich hier definitiv in der richtigen stadt, die truppe war irgendwie nicht so der wahnsinn, die waren nicht so wirklich aufgeschlossen neuen leuten gegenüber, aber naja, was solls, hab ich halt mit der vom letzten mal abgehangen. dann irgendwann gegen vier wieder zu hause eingetrudelt und erstmal direkt ins bett gefallen.